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Familie Deimann übernimmt das Hotel Störmann

Das Hotel Störmann ist verkauft. Familie Deimann übernimmt das Hotel Störmann zum 15. März, der Kaufvertrag ist unter Dach und Fach.

Restaurant öffnet wieder
„Wir mussten schnell handeln, damit der Betrieb nicht erst zum Erliegen kommt“, erklärt Theo Deimann. Ende vergangenen Jahres hatten Anton und Silvia Störmann bekannt gegeben, dass sie das Traditionshaus direkt an der St.-Alexander-Kirche zum Verkauf anbieten möchten – aus gesundheitlichen Gründen, Nachfolger in der Familie gab es keine.

Zudem ist der Restaurantbetrieb zum Jahresende eingestellt worden. „Ist das erst einmal in den Köpfen drin, dass es im Hotel Störmann keine Gastronomie mehr gibt, wird es schwierig“, unterstreicht Deimann das eilige Vorgehen. Darum soll die Küche mit der offiziellen Übergabe am 15. März auch sofort geöffnet werden. Pünktlich zu Beginn der Osterferien.

Weiterhin Vier-Sterne-Haus
„Anfangen werden wir sicherlich mit einer etwas kleineren Karte“, erklärt Deimann. Schließlich müsse der Betrieb personell erst bestückt werden. Familienfeiern, Beerdigungen etc. könnten aber sofort wieder ausgerichtet werden. Die wenigen Mitarbeiter, die noch im Hotel Störmann arbeiten, darunter zwei Auszubildende, sollen übernommen werden. Weitere Mitarbeiter könnten aus dem Betrieb in Winkhausen eingesetzt werden bis zusätzliches Personal gefunden ist. Auch ein Geschäftsführer (ein Mitarbeiter, gern auch ein Ehepaar), der vor Ort ist, müsse noch gefunden werden.

An der Ausrichtung des Hotels – vier Sterne, für Geschäftsreisende und Urlauber – soll sich zunächst nichts ändern. „Wir müssen das Gästeklientel erst einmal analysieren.“ Nach und nach soll dann an der Ausrichtung gefeilt und entsprechend investiert werden. Auch der Name des Traditionshauses soll bestehen bleiben: „Alte Posthalterei Hotel Störmann. seit 1769“.

„Ich hänge an dem Haus“, sagt Deimann – auch ein Grund, warum er es gekauft hat. „Wir wollten die gute Stube Schmallenbergs erhalten.“ Zudem sei er eng befreundet gewesen mit Wilhelm Störmann und immer gern dort gewesen.

Positive Reaktionen
Über die neue Entwicklung freut sich Tourismusdirektor Hubertus Schmidt sehr. Für den Tourismus in Schmallenberg sei das eine gute und große Entscheidung. „Da habe ich ein richtig gutes Gefühl“, sagt Schmidt erleichtert. Immerhin handele es sich bei Familie Deimann um eine bekannte Hotelierfamilie, die bereits unter Beweis gestellt habe, was sie kann.