Kyrillpfad

Anfang 2007 fegte der Orkan Kyrill über Europa und veränderte mit seiner zerstörerischen Kraft das Landschaftsbild ganzer Regionen. Auch im Sauerland waren die Schäden dramatisch. Binnen einer Nacht hinterließ der Orkan eine Schneise der Verwüstung und vernichtete größere Waldflächen als jemals ein Sturm zuvor.

Um die Urgewalt des Orkans für Wanderer langfristig erlebbar zu machen, wurde auf einem Teilstück des Rothaarsteigs in jahrelanger Handarbeit der einen Kilometer lange Kyrill-Pfad geschaffen und für den Tourismus erschlossen. Auf einer nicht geräumten Sturmholzfläche im Staatswald bei Schanze genießen Besucher die Ruhe nach dem Sturm und können über schmale Stiegen und unter umgestürzten Bäumen den zerstörerischen Spuren Kyrills folgen. Einer der vielen Höhepunkte des auch für Kinder spannenden Pfades ist ein Schiffsbug, der auf einem zersplitterten Baum installiert wurde. Vom Kyrill-Pfad aus ist auch die 40 Meter lange Rothaarsteig-Hängebrücke gut zu erreichen, die mitten im Wald den Gang über den schaukelnden Untergrund zu einem echten Erlebnis macht.

Der Kyrill-Pfad ist ca. 8km von uns entfernt in der Höhendorf-Schanze gelegen. Mit dem Auto werden ca. 10 Minuten Fahrtzeit benötigt. Der Wanderweg, auf dem sich ebenso eine Station des Skulpturen-Wanderweg ("Der Krummstab") befindet, ist für Groß und Klein sowie für Rollstuhlfahrer geeignet.